
Ganz schön COOL die Beiden, oder?
Ganz stolz zeigen mir dieser Junge aus Kodjori und sein Freund die coole Sonnenbrille. Und dabei liegt doch draußen ungefähr einen halben Meter hoch Schnee. Cool ist es also auch im wörtlichen Sinne der Übersetzung.
Leider ist es das nicht nur draußen. Auch in den Räumlichkeiten des staatlichen Kinderheims kann man nicht gerade von wohliger Wärme sprechen. Zum Glück lässt es mir das Lachen der Kinder ganz warm ums Herz werden, da macht die Kälte nicht mehr so viel aus.
Trotzdem macht mich die Situation der Kinder traurig. Ich kann aus den kalten Räumen ja schließlich wieder nach Hause gehen. Und auch mit "Wärme von innen" können diese Kinder nicht immer rechnen.
Das finde ich dann ganz und gar nicht mehr "cool".
Cool finde ich aber, dass sich unser georgischer Partnerverein Life Chance immer wieder neue Dinge ausdenkt, wie diese Kinder aus benachteiligter Situation eine Chance bekommen. Gemeinsam mit FIB e.V. kümmert sich Life Chance darum, dass diesen und anderen jungen Menschen menschliche Nähe zuteil wird.
Ganz klar, eine coole Sache!
Text und Bild: Marisa Vögele
Der FIB e.V. (Förderverein für internationale Beziehungen im CVJM e.V.) besteht seit dem Jahr 1998.
Er hat den Zweck, die Aufbauarbeit des CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) in Zentral- und Ost-Europa zu unterstützen.
Unsere Hauptziele sind:
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Den Aufbau von Jugendarbeit auf Grundlage des christlichen Glaubens in Zentral- und Osteuropa zu fördern und zu unterstützen |
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Benachteiligte junge Menschen zu unterstützen, indem wir ihnen eine Chance für eine berufliche Ausbildung eröffnen |
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Mitarbeiter zu schulen, die die Arbeit vor Ort langfristig eigenverantwortlich weiterentwickeln können |
Wichtig ist uns hierbei die Arbeit im kulturellen Kontext. So arbeiten wir in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort und sehen uns hauptsächlich in einer unterstützenden Rolle.
Werte wie Nachhaltigkeit, Selbstbestimmung und Ganzheitlichkeit liegen uns hierbei stark am Herzen.
Zur Zeit arbeiten wir in internationalen Projekten in Georgien, Russland und der Slowakei.

