Kinder brauchen Hilfe! – Kinderheim Kodjori, Georgien
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde Georgien durch die von der
Regierung angestrebte Westanbindung zunehmend vom großen Nachbarn Russland und den GUS-Staaten isoliert. Die Folge war die Auflösung der Kolchosen und der staatseigenen Betriebe. Das Land verlor seine Absatzmärkte und seine Zulieferketten aus den GUS-Staaten. Ethnische Spannungen wuchsen in dieser politischen Instabilität, und wurden bis zum Bürgerkrieg geschürt. Dies alles führte zu einem tiefen wirtschaftlichen Einbruch. Große Teile der Bevölkerung sind verarmt. Sozial benachteiligte Personen leben am Rande des Existenzminimums.
Regierung angestrebte Westanbindung zunehmend vom großen Nachbarn Russland und den GUS-Staaten isoliert. Die Folge war die Auflösung der Kolchosen und der staatseigenen Betriebe. Das Land verlor seine Absatzmärkte und seine Zulieferketten aus den GUS-Staaten. Ethnische Spannungen wuchsen in dieser politischen Instabilität, und wurden bis zum Bürgerkrieg geschürt. Dies alles führte zu einem tiefen wirtschaftlichen Einbruch. Große Teile der Bevölkerung sind verarmt. Sozial benachteiligte Personen leben am Rande des Existenzminimums.
Das Kinderheim Kodjori liegt in den Bergen des Kaukasus auf 1300m Höhe. Dort leben ca. 100 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren. Sie sind Waisen, Halbwaisen, Kinder aus Flüchtlingsfamilien, oder sie kommen aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Die staatlichen Finanzmittel reichen nicht aus, um die notwendigsten Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen. So fehlen fließendes Wasser, warme Kleidung und Heizung, auch für vollwertige Ernährung und Hygiene fehlen die Ressourcen. Außerdem mangelt es an pädagogisch erfahrenem Personal, eine qualifizierte und individuelle Förderung der Kinder und Ihrer Gaben ist nicht möglich. Für die Kinder gibt es kaum Zukunftsperspektiven. Sie fallen mit 16 Jahren auch noch aus diesem sozialen Netz und landen auf der Strasse. Möglichkeiten zur Berufsausbildung existieren nicht, der Zugang zur Hochschule bleibt den Kindern aus finanziellen Gründen verschlossen.
Der YMCA aus Tbilisi (in Deutsch: Tiflis), selbst in einer Umgebung von Armut und Flüchtlingselend arbeitend, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen noch ärmeren Kindern zu helfen. Zunächst wurden die elementaren Bedürfnisse wie Kleidung, Heizung und Ernährung befriedigt. Nun hat dieser YMCA mit Hilfe des FIB e.V. die Verantwortung übernommen, die Entwicklung der Kinder zu fördern und ihre Chancen für eine gute Kindheit und eine bessere Zukunft zu erhöhen.
Förderung der individuellen Gaben und der Kreativität durch Programmangebote wie
- Ten Sing (Musik, Tanz, Choreographie, Theater, Pantomime)
- Sprachkurse (Englisch, Deutsch)
- gemeinsame Spiele- und Filmabende
- gemeinsame Unternehmungen (Ausflüge, Zeltlager)
- Aufbau einer Kreativwerkstatt für verschiedene Altersgruppen
Entwicklung von Life Skills
- Selbstwahrnehmung und Aufbau eines positiven Selbstwertgefühls
- Erlernen von Teamarbeit
- Aufbau sozialer Kompetenz durch wechselseitige Fürsorge der Kinder untereinander
- Training zur Bewältigung von Konfliktsituationen
- Erlernen von Verantwortung durch Übernahme von Aufgaben in der Hausgemeinschaft
- Einbeziehung der Kinder in die Planung und Weiterentwicklung des Kinderheims
Entwicklung einer marktgerechten Ausbildung adaptiert an die landesspezifischen Erfordernisse
- Schulbegleitende Berufsvorbereitung durch Werk- und Handarbeitsunterricht
- Kontakt zu lokalen Handwerkern und Arbeitsstätten
- Analyse der Arbeitsmarktsituation zur Ermittlung des Ausbildungsbedarfs
- Zusammenarbeit mit dem Erziehungsministerium zur Entwicklung von Ausbildungsplänen
Diese Kinder sind die Zukunft eines modernen und von christlichen Werten geprägten Georgien, sie brauchen unsere Unterstützung.


